Laden Sie den datengestützten Leitfaden zu KI-Nutzung, Governance und Vertrauen im HR-Bereich herunter. 

Die Nutzung von KI im HR-Bereich nimmt rasant zu – die Governance hält damit nicht Schritt. Dieser Bericht basiert auf einer Befragung von HR-Führungskräften in ganz Europa sowie auf führenden Branchenstudien. Er untersucht die Lücke zwischen Anspruch und Realität und zeigt, was nötig ist, um sie verantwortungsvoll zu schließen. 

Was Sie erwartet 

Eine detaillierte Analyse, wo HR-Organisationen in Bezug auf KI-Reifegrad, Governance und Vertrauen stehen – ergänzt durch praxisnahe Empfehlungen für HR-Führungskräfte, HR-Geschäftspartner und L&D-Teams: Was sollte überprüft werden? Was muss verbessert werden? Und wie bereitet man sich auf die EU-KI-Verordnung vor? 

Zentrale Erkenntnisse 

Die Daten zeigen einen Sektor, der KI schneller einführt, als er die nötige Reife dafür entwickelt. Hier sind drei Erkenntnisse, die jede HR-Führungskraft kennen sollte.

96%

der Mitarbeitenden haben bereits persönlichen Zugang zu generativen KI-Tools.

Dennoch sagen 47 % der HR-Führungskräfte, dass ihr Unternehmen bei der KI-Nutzung zu langsam vorankommt.

83%

 der HR-Funktionen befinden sich noch auf den niedrigsten Stufen der KI-Reife.

Über isolierte Einzelaufgaben hinauszugehen erfordert mehr als nur Zugang zu KI-Tools. Es braucht Governance und die richtigen Grundlagen, um KI in wirklich relevante Entscheidungen zu integrieren.

61%

der Organisationen verfügen über keine klar definierten KI-Richtlinien für den HR-Bereich.

Ohne ein gemeinsames Regelwerk entwickelt sich die KI-Nutzung schneller als die Verantwortlichkeit. Unternehmen, die KI gut steuern, verfügen über entsprechende Prozesse und klare Zuständigkeiten, um dies im Blick zu behalten.

Forschung statt Annahmen

Die Reifegradlücke basiert auf einer europaweiten Befragung von HR-Führungskräften aus dem Jahr 2026 sowie auf aktuellen Studien von McKinsey, Gartner, der Josh Bersin Company und dem Pew Research Center.

Für HR-Führungskräfte, die vorausdenken wollen

Ob Sie ein Governance-Rahmenkonzept aufbauen oder Ihre Tools überprüfen – hier finden Sie die praktischen Schritte, um sicher voranzugehen.

“Wenn sich Verzerrungen in ein System einschleichen, das im großen Maßstab läuft, äußert sich das nicht als Hintergrundrauschen. Es zeigt sich als Muster – und Muster sind deutlich schwerer zu erkennen und zu korrigieren als Einzelfehler.”

— Mikkel Lundø, CEO, Assessio Group

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Häufig gestellte Fragen

Es ist die Lücke zwischen dem Tempo, mit dem Unternehmen KI im HR-Bereich einsetzen, und dem deutlich langsameren Tempo, mit dem sie diese steuern. Unsere Befragung ergab, dass 74 % der HR-Führungskräfte erwarten, dass KI ihr Arbeitsumfeld verbessert – doch 61 % verfügen über keine klar definierten KI-Richtlinien, und 51 % haben überhaupt keine Governance-Rolle definiert. Der Anspruch ist vorhanden. Die passende Infrastruktur ist es größtenteils nicht.

KI-Reife beschreibt, in welchem Ausmaß ein Unternehmen KI wirksam, konsistent und mit angemessener Aufsicht einsetzt. Die meisten HR-Funktionen bewegen sich auf der untersten Stufe und nutzen KI lediglich für vereinzelte Aufgaben, statt sie in Entscheidungen einzubinden, die reale Ergebnisse prägen. Reife ist wichtig, denn ohne sie häufen Unternehmen Risiken an, ohne den entsprechenden Nutzen daraus zu ziehen.

Beginnen Sie mit drei Fragen: Sagt Ihre KI tatsächliche Arbeitsleistung voraus? Würde derselbe Kandidat über die Zeit hinweg ein konsistentes Ergebnis erhalten? Sind die Erkenntnisse wirklich stellenrelevant? Prüfen Sie über das Tool selbst hinaus, ob Ihr Unternehmen über klar definierte KI-Richtlinien verfügt, eine benannte Person mit der Befugnis, KI-gestützte Entscheidungen zu überprüfen, sowie einen Prozess zur laufenden Überwachung von Verzerrungen. 

Die EU-KI-Verordnung definiert verbindliche Pflichten für Organisationen, die KI in Rekrutierung, Screening und Leistungsmanagement einsetzen. Entscheidend ist: Diese Pflichten können nicht an den Anbieter ausgelagert werden. Dazu zählen geschultes Aufsichtspersonal, Folgenabschätzungen, die Benachrichtigung von Beschäftigten sowie die Dokumentation von Entscheidungen. Die Konsultation von Arbeitnehmervertretungen ist bereits verpflichtend, die vollständigen Anforderungen für Hochrisiko-Systeme sollen bis August 2026 gelten. 

In der Praxis bedeutet das: eine benannte Person mit der Befugnis und der Zeit, KI-gestützte Entscheidungen zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren; Richtlinien, an die sich Mitarbeitende tatsächlich halten; sowie Tools, die kontinuierlich auf Verzerrungen überwacht werden – nicht nur zum Zeitpunkt der Einführung. Unsere Daten zeigen, dass Unternehmen mit echter Governance-Infrastruktur mehr als doppelt so wahrscheinlich formale KI-Schulungen anbieten und deutlich häufiger aktiv auf Verzerrungen prüfen.

Drei Dinge: Vorhersagegültigkeit (sagt das Tool tatsächlich die Arbeitsleistung voraus?), Zuverlässigkeit (würde derselbe Kandidat an einem anderen Tag dasselbe Ergebnis erhalten?) und Relevanz (sind die Erkenntnisse wirklich tätigkeitsrelevant und ethisch unbedenklich?). Die meisten HR-KI-Tools sind nicht mit dieser Sorgfalt entwickelt worden. Der Bericht erläutert, worauf Sie achten sollten und welche Fragen Sie Ihrem Anbieter stellen sollten. 

Er erklärt verständlich, was Artikel 26 von Betreibern verlangt, erläutert den Unterschied zwischen Anbieter- und Betreiberhaftung, und er vermittelt HR-Führungskräften ein klares Bild davon, wo die meisten Unternehmen derzeit noch Nachholbedarf haben. Zudem enthält er praxisnahe Empfehlungen speziell für CHROs, HR-Geschäftspartner und L&D-Verantwortliche, damit Sie genau wissen, worauf Sie sich konzentrieren sollten. 

HR-Führungskräfte, HR-Geschäftspartner, L&D-Teams und People-Analytics-Fachleute – insbesondere für alle, die KI bei der Rekrutierung, dem Leistungsmanagement oder der Personalentwicklung einsetzen oder dies planen. Der abschließende Abschnitt enthält rollenspezifische Empfehlungen, und der Bericht ist so aufgebaut, dass Leser: innen, die direkt zu den Empfehlungen springen, dennoch alle relevanten Informationen für ihr Handeln erhalten.