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Der datengestützte Leitfaden für die Einführung, Steuerung und Vertrauensbildung im Bereich KI.

Die Einführung von KI im Personalwesen schreitet immer schneller voran, doch die entsprechenden Rahmenbedingungen halten damit nicht Schritt. Dieser Bericht, der auf einer Umfrage unter Personalverantwortlichen in ganz Europa sowie auf führenden Branchenstudien basiert, untersucht die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit – und was nötig ist, um diese auf verantwortungsvolle Weise zu schließen.

Inhalt

Eine detaillierte Analyse des aktuellen Stands von HR-Organisationen in Bezug auf KI-Reife, Governance und Vertrauen sowie praktische Leitlinien für HR-Führungskräfte, Geschäftspartner und L&D-Teams dazu, was geprüft, was verbessert und wie man sich auf das EU-KI-Gesetz vorbereitet werden sollte.

Wichtige Erkenntnisse

Die Daten zeigen, dass die Branche die Einführung von KI vorantreibt, ohne über die entsprechende Reife zu verfügen. Hier sind drei Erkenntnisse, die jeder Personalverantwortliche kennen sollte.

49%

von den Personalverantwortlichen geben an, dass ihr Unternehmen bei der Einführung von KI zu langsam vorankommt

Dennoch haben bereits 96 % der Beschäftigten persönlichen Zugang zu generativen KI-Tools. Die Kluft zwischen den Fähigkeiten des Einzelnen und der Bereitschaft der Unternehmen wird immer größer.

88%

Ein Großteil der Personalverantwortlichen hat bislang noch keinen nennenswerten geschäftlichen Nutzen aus ihren KI-Investitionen gezogen

Die meisten Unternehmen setzen KI nur für einzelne Aufgaben ein. Die Kluft zwischen Effizienz auf der Ebene einzelner Aufgaben und echter strategischer Wirkung wird immer größer.

61%

vielen Unternehmen fehlen klar definierte KI-Richtlinien für den Personalbereich

Ohne gemeinsame Regeln schreitet die Einführung von KI schneller voran als die Rechenschaftspflicht. Unternehmen, die KI gut steuern, tun dies, weil jemand die Verantwortung dafür trägt.

Basierend auf Forschungsergebnissen,
nicht auf Annahmen

Der „Maturity Gap“ stützt sich auf eine Umfrage aus dem Jahr 2026 unter Personalverantwortlichen und Führungskräften im Personalwesen in ganz Europa sowie auf eine Auswertung aktueller Forschungsergebnisse von McKinsey, Gartner, der Josh Bersin Company und dem Pew Research Center.

Für Personalverantwortliche, die
weiterkommen möchten

Ganz gleich, ob Sie ein Governance-Rahmenwerk aufbauen oder Tools prüfen – hier finden Sie praktische Schritte, mit denen Sie sicher vorankommen.

„Wenn sich Voreingenommenheit in einem groß angelegten System festsetzt, zeigt sie sich nicht als Zufall. Sie zeigt sich als Muster, und ein Muster ist viel schwerer zu erkennen und zu korrigieren als ein einzelner Fehler.“

— Mikkel Lundø, CEO, Assessio Group

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Häufig gestellte Fragen

Die Reifelücke im Personalwesen bezeichnet die Diskrepanz zwischen dem aktuellen Stand einer Organisation beim Einsatz von KI und dem Stand, den sie erreichen muss, um effektiv, verantwortungsbewusst und unter Einhaltung der Vorschriften zu arbeiten. Dazu gehören Lücken in Bereichen wie der Einführung von KI, der Governance, der Datenqualität und dem Vertrauen. Das Verständnis dieser Lücke hilft HR-Teams dabei, zu erkennen, worauf sie sich konzentrieren müssen, um eine ausgereiftere und zukunftsfähige Personalabteilung aufzubauen.

Der Reifegrad von KI im Personalwesen bezieht sich darauf, wie effektiv ein Unternehmen KI-Tools, Daten und Prozesse einsetzt, um support . Ein höherer Reifegrad geht mit einer stärkeren Steuerung, konsistenteren Ergebnissen und geringeren Risiken einher. Da KI zunehmend im Personalwesen verankert wird, ist der Reifegrad entscheidend für die Gewährleistung von Compliance, Fairness und einer echten geschäftlichen Wirkung.

Personalabteilungen können ihren Reifegrad im Bereich KI bewerten, indem sie Schlüsselbereiche wie Datenqualität, Governance-Strukturen, ethische Richtlinien und interne Kompetenzen untersuchen. Dieser Bericht bietet Anleitungen, um Lücken zu identifizieren, aktuelle Herausforderungen zu verstehen und Verbesserungsmaßnahmen zu priorisieren, die zu einem ausgereifteren und verantwortungsbewussteren KI-Ansatz führen.

Das EU-KI-Gesetz ist ein Rechtsrahmen, der darauf abzielt, den sicheren und ethischen Einsatz künstlicher Intelligenz in allen Branchen zu gewährleisten. Für den Personalbereich hat dies erhebliche Auswirkungen auf die Instrumente, die bei der Personalbeschaffung, der Leistungsbeurteilung und der Mitarbeiterführung zum Einsatz kommen – insbesondere auf solche, die als risikoreich eingestuft werden. Unternehmen müssen bei der Nutzung von KI für Transparenz, Rechenschaftspflicht und die Einhaltung der Vorschriften sorgen.

Unter KI-Governance im Personalwesen versteht man die Richtlinien, Prozesse und Kontrollmechanismen, die sicherstellen, dass KI-Systeme verantwortungsbewusst und ethisch einwandfrei eingesetzt werden. Dazu gehören der Umgang mit Voreingenommenheit, die Gewährleistung von Transparenz, der Schutz von Bewerberdaten sowie die Anpassung des KI-Einsatzes an gesetzliche Anforderungen wie den EU-KI-Gesetz.

Personalabteilungen sollten ihre KI-Tools regelmäßig überprüfen, um sicherzustellen, dass diese auf relevanten und zuverlässigen Daten basieren, Verzerrungen minimieren und faire sowie transparente Ergebnisse liefern. Ebenso wichtig ist es, zu überprüfen, ob die Tools den gesetzlichen Anforderungen entsprechen und ob eine klare menschliche Aufsicht gewährleistet ist. In der Praxis bedeutet dies, zu verstehen, wie Entscheidungen getroffen werden, wie die Ergebnisse genutzt werden, und eine ordnungsgemäße Dokumentation zu führen.

Der Bericht hilft Personalabteilungen dabei, die wichtigsten Anforderungen des EU-KI-Gesetzes zu verstehen und zu erkennen, worauf sie ihre Bemühungen konzentrieren sollten. Er zeigt auf, was überprüft werden muss, wo typischerweise Risiken entstehen und wie die Governance gestärkt werden kann. Damit unterstützt er Unternehmen bei der Vorbereitung auf die bevorstehende Regulierung und trägt gleichzeitig dazu bei, Vertrauen und Verantwortlichkeit in KI-gestützte Personalpraktiken aufzubauen.

Dieser Bericht richtet sich an Personalverantwortliche, HR-Business-Partner, L&D-Teams und Fachleute für People Analytics. Er ist besonders relevant für Unternehmen, die KI bereits in ihren HR-Prozessen einsetzen oder dies planen und dabei bestrebt sind, Governance, Compliance und strategische Wirkung zu stärken.

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